Die häufigsten Fehler beim exportieren von Audio-Spuren | Wie exportiere ich richtig ?

Die häufigsten Fehler beim exportieren von Audio-Spuren | Wie exportiere ich richtig ?

Die häufigsten Fehler beim exportieren von Audio-Spuren | Wie exportiere ich richtig ?

Hallo!

Heute werde ich Dir zeigen wie Du bei jedem Mixing- und Mastering-Engineer sofort einen Stein im Brett hast. 😉

Die stetige Entwicklung der DAWs in den letzten Jahren hat uns das Leben in jeglicher Hinsicht leichter gemacht. Trotzdem bekomme ich bei ca. 6 von 10 Mixing- oder Mastering-Jobs fehlerhafte Spuren zugesandt! Wenn Du jetzt noch einen engen Terminplan hast, das Presswerk bereits auf das Master wartet, kann man schon mal ziemlich schnell in die Bredouille geraten.

Dabei sind es zu 99% die gleichen simplen Fehler die gemacht werden:

  1. Instrument- oder Vocal-Spuren sitzen nicht an der richtigen Stelle.
  2. Einige Spuren sind bereits zu einer Gruppe zusammengefasst (Achtung: Beim sogenannten Stem-Mastering ist diese Variante sogar gewünscht).
  3. Compressor und Limiter-Plug-Ins in den Kanalzügen (Aber auch EQ, Reverb und Delay-Plug-Ins sollten mit Sorgfalt verwendet werden. Oft werden schon hier die Signale zu sehr komprimiert bzw. zu stark mit dem EQ bearbeitet.
  4. Plug-Ins im Master-Kanal
  5. Spuren die bereits ein Panning aufweisen.
  6. Spuren werden in datenreduzierten Formaten angeliefert. (Mp3, MP4a, etc.)
  7. Spuren sind übersteuert. (Clipping)

Und dabei ist es völlig egal ob Du mit Logic ProX, Cubase, ProTools, FL Studio, Reason, Ableton Live, StudioOne oder einer anderen DAW arbeitest!

Du musst versuchen diese Fehler zu vermeiden. Dadurch sparst Du nicht nur Zeit, sondern auch noch bares Geld! Des Weiteren schonst du die Nerven Deines Engineers 😉
Es ist mühsam am Telefon oder per Team-Viewer-Session dem Kunden zu erklären was er wie machen muss um die Spuren richtig zu exportieren. Es kann sogar den "Vibe" zwischen Dir und ihm zerstören wenn man erst 45min lang erklären muss wie die DAW funktioniert 😉

Was muss gemacht werden?

  1. Bevor Du Deine Spuren exportierst solltest du überprüfen ob sie übersteuert sind. (fährt das Kanal-Meter bereits in den roten Bereich ist es zu spät)
  2. Achte darauf das Du immer von Takt 1 exportierst. Egal ob auf der jeweiligen Spur erst nach 30 Sekunden oder zwei Minuten etwas passiert.
  3. Keine Plug-Ins in den Master-Kanal.
  4. Kein Panning, Alle Panregler müssen auf 0 (Mitte) stehen.
  5. Spuren müssen ausschließlich in ein unkomprimiertes PCM-Format exportiert werden (wav oder aiff).
  6. Die Sample Rate muss die gleiche sein wie die in der auch aufgenommen wurde. (Kein nachträgliches Upsampling!!)
  7. Der Song sollte in 24 Bit aufgenommen worden sein. Die Samplingtiefe ist ebenfalls entscheidend für die Qualität des fertigen Masters.
  8. Sende immer einen Demo-Mixdown von deinem Song mit damit der Engineer eine Vorstellung hat wie du klingen willst.

Wenn du auf diese Punkte achtest, hast du mindestens schon 50% für Dein perfektes Endprodukt getan.

 

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